Hans-Joachim Heist spielt Noch´n Gedicht - der große Heinz Erhardt Abend

Kreuzberghalle Philippsthal

Samstag, den 17. Januar 2026

 

Hans-Joachim Heist als Heinz Erhardt – ein charmanter Schelm mit „Noch´n Gedicht“

 

Fulminanter Start für unseren Verein in das Veranstaltungsjahr 2026. Schon 2 Wochen vor der Vorstellung konnten wir für den großen Heinz-Erhardt-Abend mit Hans-Joachim Heist „ausverkauft“ melden.

 

Die Gäste bekamen einen kurzweiligen Abend in 3 Teilen von A bis C mit einem großartig aufgelegten Heist geboten. Wer ihn aus der ZDF heute-show als Gernot Hassknecht kennt, lernte hier eine ganz andere Seite des Darstellers kennen. Nur mit dem Aufsetzen einer Brille verändert er sich im Umdrehen in die Kult-Figur Heinz Erhardt. Und wir können ihm recht geben: Erhardt, der im Jahr 1909 das elektrische Licht der Welt erblickte, ist bis heute Kult. Jeder kennt ihn, man spricht von ihm, man schaut bis heute seine Filme. So gesehen, war er der erste Stand-Up Comedian. Und da stellt sich doch direkt die Frage, ob man von den heutigen Comedians in vielen Jahren noch so sprechen wird, wie von ihm. Wohl kaum!

 

Die Rolle des Heinz Erhardt passt nicht nur optisch zu Hans-Joachim Heist. Auch in Gestik und Mimik, wenn er armwedelnd auf der Bühne steht, singend darüber tanzt oder auch mal etwas verlegen nach Worten sucht, überzeugt Heist. Dem Publikum wurde, immer wieder mit der charmanten Überleitung „Noch´n Gedicht“, ein komplettes Heinz-Erhardt-Programm geboten. Von Weisheiten wie „Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben“ über Vierzeiler, die meisten Dichter brauchten übrigens mehr, „Ein Nashorn und ein Trockenhorn spazierten durch die Wüste, da stolperte das Trockenhorn und das Nashorn sagte 'Siehste'“. Dank Heinz Erhardt wissen wir nun, warum die Zitrone sauer ist.

 

Hans-Joachim Heist kommt immer wieder mit dem Publikum ins Gespräch. Auf der Suche nach einem besonderen Ortsnamen und nachdem Pferdsdorf, Busengraben und Motzfeld durchfallen, wird daraus „In Poppenhausen bläst der Wind so kalt, wer da nicht einen Mantel hat, der hustet bald“. Der Schelm und Meister der Wortverdrehung Erhardt hatte Humor, der mitunter auch mal albern wirkt. Oft kommt die Pointe unerwartet oder verzögert. Doch Heist alias Heinz Erhardt dirigiert das Publikum zum richtigen Zeitpunkt des Beifalls und hat damit auch immer die Lacher und eben den Applaus auf seiner Seite. Am Ende des Abends dankt Heist einem großartigen Publikum und er hat allen gezeigt: Heinz Erhardt bleibt unvergessen

 

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung: