Bernd Stelter 15. September 2017

 

„Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte!“

 

Wussten Sie, dass verheiratete Männer länger leben, weil sie öfter den Satz „Schatz, trink auch mal ein Glas Wasser“ hören? Und Frauen weniger wehleidig sind und sich bei einer Erkältung nicht wie Männer sterbend auf die Couch verziehen, sondern Schuhe oder Handtaschen kaufen gehen, weil die IMMER passen? Oder haben Sie schon mal genauer auf die nervige Parship-Werbung geachtet, in der sich alle 11 Minuten EIN (!) Single verliebt?   

 

Es war ein tolles Programm am vergangenen Freitag mit Bernd Stelter und das Publikum bedankte sich nach zweieinhalb Stunden mit  großem Applaus und stehenden Ovationen.  

 

Aber beginnen wir am Anfang! Bevor er nämlich in die Geschichten zur Ehe eintaucht begrüßt er das Publikum mit einem „Glück Auf“ und erzählt, dass auch er  ursprünglich  eine Karriere im Bergbau als Ingenieur anstrebte. Nach einem 3-monatigen Praktikum im Steinkohlebergwerk Gneisenau sei er aufgrund seiner körperlichen Maße am Mausegatt gescheitert und so zur Bühne gekommen.   

 

Stelter, der inzwischen schon 26 Jahre verheiratet ist, sagt: „Wenn man sich  die Sorgen anderer teilt, wird man glücklich“. Eheleben ist auch, sich immer  wieder neu in die eigene Frau zu verlieben. Und in seinem Lied „ Liebe geht bekanntlich durch den Magen“ kommen wundervolle Liedzeilen vor wie: „Ich lausche gerne deinem Atem, denn dann bin ich nicht allein“ oder „Ich glaube, ich bleibe immer neugierig auf dich“. Von Blacky Fuchsberger habe er die 4 V gelernt: Verstehen, vertrauen, verzeihen, verzichten.  Ganz  still  wird es im Saal, als er das Lied  über die Ehe seiner Eltern anstimmt, die ihm immer ein Vorbild waren.  Er ist Familienmensch durch und durch.

 

Bernd Stelter schlüpft in viele Rollen an diesem Abend. 

Als Hochzeitsredner kommt  er zur Silberhochzeit von Elvira & Ewald  und  als Standesbeamter Wolfgang Lüttchen hält er einen Vortrag über die Ehe für Alle. Mit dem Ergebnis aus einer Studie, „Verheiratete leben länger“,  kommt er hier zu dem Ergebnis, dass auch Klaus Wowereit dadurch noch die Gelegenheit haben könnte, die Eröffnung des Berliner Flughafens zu erleben. 

 

Die meisten Lacher hat er als pubertierender Jüngling,  wobei er den „Komposties“ im Publikum seine Erlebnisse von einer Trauung  in der Glockendisco zum Besten gibt.

Aber Stelter erzählt auch von sich persönlich. Er ziehe gerne um die Häuser und ist gerne auf Tour, seine Frau sei eher der Mensch, der gerne wohnt. Er kann dies nicht, versucht es aber immer bei Tourneepausen und schiebt dann seinen Sessel neben den ihrigen.  Aber nach 10 Minuten kann er nicht mehr wohnen, sondern wird unruhig.  

 

Natürlich hat Stelter auch seine erfolgreiche Gewichtsreduzierung im Programm eingebaut. Er erzählt von dem  eigenen großen inneren Schweinehund und mit der Beschreibung seiner  Trainingskleidung Größe SE (small elephant) hat er die Lacher auch hier wieder auf seiner Seite.  Den Teil des Programmes schließt der langsamste Jogger vom Rhein mit dem Lied „ Ein Nordic Walker zieht an mir vorbei“ ab.  

 

Abgeschlossen ist das Programm aber erst, nachdem Stelter seine, vom Publikum laut eingeforderten, Zugaben gegeben hat. Er lässt den Schlager in einem wunderbaren Medley hochleben, das Publikum singt begeistert mit. Nach seinem letzten eigenen Song „Ich bin ein Clown, ich will gar nichts anderes sein“ nimmt er sich noch locker einen Hocker, setzt sich an den Bühnenrand und stellt sich den Fragen aus dem Publikum.  Dabei erzählt er auch, dass er einen Wohnwagen in Holland stehen hat und dadurch zu seinem ersten Krimi-Roman „Der Tod hängt an der Anhängerkupplung“  inspiriert wurde. Zwischenzeitlich ist der zweite Band erschienen. Stelters Bücher konnten sich die Zuschauer nach der Veranstaltung bei einer Autogrammstunde signieren lassen.

 

Stelter ist sympathisch, ehrlich und...gerne verheiratet!

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Danke an alle Gäste und natürlich den fleißigen Helfern für diese gelungene Veranstaltung.